Anker für die Seele

Ich bin wie­der zu­rück aus dem Ur­laub. Sehr gut er­holt. Und sehr nach­denk­lich. Ob­wohl die Wald­brän­de viele Ki­lo­me­ter von Athen ent­fernt tob­ten, lagen weis­se Asche­par­ti­kel auf den Park­bän­ken. In der Stadt tru­gen die Men­schen wie­der Mas­ken, dies­mal aus an­de­ren Grün­den.

Als wir von Kreta aufs grie­chi­sche Fest­land zu­rück­ka­men, waren die Stras­sen Rich­tung Nor­den ge­sperrt. Die Stre­cken über­schwemmt.

Ein­zel­er­eig­nis­se? Nein, das wird kaum je­mand glau­ben. Die Nach­rich­ten aus aller Welt sind voll davon. Und mit der nach­ge­hol­ten Zei­tungs­lek­tü­re zu Hause schei­nen die bis­her doch noch ei­ni­ger­mas­sen ein­ge­hal­te­nen Re­geln für An­stand, Re­spekt und Men­schen­wür­de im baye­ri­schen Wahl­kampf er­schüt­ternd aus­ser Kraft ge­setzt. Was ei­ni­ge auch noch zu gou­tie­ren schei­nen.

Zeit­druck, Über­for­de­rung, Ver­un­si­che­rung

Kein Wun­der, dass ich bei mei­nen Be­geg­nun­gen in Un­ter­neh­men immer öfter von Über­for­de­rung, Zeit­druck und all­ge­mei­ner Ver­un­si­che­rung höre. All das, was wir im Mo­ment an Um­brü­chen er­le­ben, geht nicht spur­los an uns vor­bei. Wir sind ja ei­gent­lich ge­fragt, zu­kunfts­fä­hi­ge Lö­sun­gen, le­bens­för­der­li­che Vi­sio­nen zu ent­wi­ckeln. Die bis­he­ri­gen Mo­del­le schei­nen nicht mehr zu stim­men. Neue gibt es noch nicht. Das nennt man Krise.

Meine Frage ist na­tür­lich, wie kann ich in die­ser Si­tua­ti­on mit mei­ner Ar­beit Men­schen an ihrem Ar­beits­platz un­ter­stüt­zen? Zu einer krea­ti­ven At­mo­sphä­re bei­tra­gen? Die Phan­ta­sie an­re­gen?

Wie nach dem Ein­at­men das Aus­at­men er­fol­gen muss, braucht es im Mo­ment vor allem Ru­he­po­le. Kunst­voll ge­stal­te­te Mög­lich­keits­or­te, die frei sind von kon­kre­ten For­de­run­gen. Per­spek­tiv­wech­sel er­öff­nen. Kunst­wer­ke, die zu Mi­nu­ten­stopps am Tag ein­la­den. Ins Be­trach­ten ver­sin­ken las­sen. In­ne­ren Frie­den för­dern. Anker für die Seele. Zum Kraft schöp­fen. Damit Neues ent­ste­hen kann.

Diese An­ker­punk­te wün­sche ich Ihnen von Her­zen
Ihre Eva Mu­el­ler

Anker für die Seele

Abb.: Ha­rald Huss „Täg­lich Brot“, Acryl auf Brot­tü­te, 12×20,2 cm

„Mein täg­lich Brot“ nann­te der Künst­ler Ha­rald Huss diese klei­nen Werke, in denen sein gan­zes Kön­nen ver­eint ist. Was an­de­res wäre das täg­lich Brot des Ma­lers auch, als jeden Tag diese Wahr­heit und Schön­heit der Welt er­neut aufs Pa­pier zu brin­gen? Und damit zu fei­ern. Als ste­ten Anker der Seele.

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